SEHENSWÜRDIGKEITEN

Nach etwa hundert Jahren normannischer Verwüstung und tausendjähriger Einmischung in die Klosterführung verankert sich in Cluny eine Karolinger-Reform, welche das westliche Mönchtum rund um die Regel des Heiligen Benedikt vereint.
Wilhelm I, der Fromme  (Le Pieux), Herzog von Aquitanien, gründet das Kloster auf einem kleinen Stück Heide am Ufer der Saone, in Cluny, eine Schenkung an 12 Benediktinermönche am Anfang des X. Jahrhunderts.
Eine Charta versichert die Unabhängigkeit der Abtei: strikte Befolgung der Regel des Heiligen Benedikts, absolute Unabhängigkeit gegenüber zeitlichen und geistlichen Mächten – jene des Papstes ausgenommen – dem Heiligen Petrus und Paulus geweiht, sowie schlussendlich „die Verpflichtung zu täglichen Werken der Barmherzigkeit gegenüber den Armen, Obdachlosen, Fremden, Reisenden“.

DER GRÜNE WEG

Im Jahre 1997 wurde zum ersten Mal in Frankreich das Konzept « Der Grüne Weg“ in Saone-et-Loire eingeweiht, welchen beispielgebend für ganz Europa war. Von Chalon-sur-Saone – vor den Pforten Macons – ausgehend, führt dieser Weg durch die Landschaft geprägt vom Felsen von Solutré, Pouilly et Vergisson, welche zu den  „Grands Site von Frankreich“ gereiht sind.

Ein außergewöhnlicher Tunnel zu besichtigen

Diese Route bietet Ihnen die Besonderheit einer Tunneldurchfahrt: der Tunnel von Bois Clair, der längste, Radfahrern zugänglicher Tunnel Europas. Um die Winterruhe der Fledermäuse des Tunnels nicht zu stören, ist dieser zwischen 1. Oktober und 15. April geschlossen und es bietet sich die Umfahrungsstrecke von 9,5 km (Rundweg Nr 14) an.
Diese Durchfahrt ist ein wahres Abenteuer tief im Inneren der Erde (4-6 Minuten auf dem Rad, +-10 Minuten mit dem Roller, 15-20 Minuten zu Fuß). In den Hügel von Clair Bois gebohrt, um die Eisenbahnverbindung zu Macon herzustellen, überbrückt der Tunnel eine Distanz von 1,6 km und hält eine Temperatur von 11° aufrecht.